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In meinen schlimmsten Alpträumen, erwache ich nackt, in einer Schachtel aus Glas, die sich stapeln, Schachtel über Schachtel, in jeder ein Mensch, genauso nackt wie ich, Mensch über Mensch, genauso hoffnungslos, genauso hilflos und vergessen wie ich, jeder ein unbedeutendes Rad in einer riesigen Maschine, es bleibt unbemerkt wenn einer oder ich, stehen bleibe bis ich - endlich erschlagen werde, fortgewischt vom Perpendikel der Zeit.
In meinen schönsten Träumen, kann ich -- fliegen wie ein Vogel, schweben zwischen den Wolken, zwanglos sein ohne Ketten, arbeiten aus freien Stücken, lieben von ganzem Herzen, leben nur mit Freuden, glauben an das Wunder der Zukunft, sehe spielende Kinder in einem Garten und bin selbst wieder ein Kind. Ich bin frei.
Februar 1997 © Georg Conrad
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